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Muschelessen bei den Kitchen Guerilla. Ohlàlà!

CITY: Ich glaube, so schnell habe ich noch nie irgendwas gebucht… nicht einmal Schuhe habe ich so schnell gekauft wie diese Tickets zum Muschelessen bei den Kitchen Guerillas. Tatsächlich habe ich, glaube ich, nicht einmal auf die Antwort meiner Mama abgewartet ob die Mädels an dem Abend dort schlafen können. Einfach gebucht. Wahrscheinlich weil ich dachte: das kann nur gut werden. Worum es geht? Um den Newsletter der kam, irgendwann an einem Freitag nachmittag mit der Info, dass am übernächsten Freitag zum Muschelessen im L’Atelier des Café Paris eingeladen wird. Mit Wein, der an der Decke hängt. Hallo? Muscheln? Wein? Klar! Café Paris? Immer. immer und immer wieder – ist ja auch mein Lieblingsplatz in Hamburg.
Und was soll ich sagen: ich habe mich darauf gefreut wie Bolle, so sehr, dass ich fast neue Schuhe kaufen war, mich aber dennoch besinnt habe und mir einfach die Nägel französisch-rot lackiert habe.

ES WAR EIN FEST! Angekommen im Café Paris geht man im Eingang daneben durch die Tür in eines Bürogebäudes hinein, geht zwei Stückwerke hoch, kommt an Kacheln vorbei, die irgendwie so Hamburg sind, aber weil es eben Kacheln sind, könnten sie auch irgendwo in Paris hängen und man fühlt sich schon ganz ohlàlà. Angekommen im zweiten Stock steht man dann inmitten einer riesigen Wohnküche mit Kachelwänden, eine schwarz, eine weiß. Wäre ich nicht durch und durch Hamburgerin – ich würde mich glatt als Pariserin fühlen. Eine Riesenmuschel asiatisch angehaucht als Empfang, dazu das erste Glas Weißwein aus dem Glaskrug, der tatsächlich an der Decke hängt. Dazu das herrliche Baguette aus dem Café Paris mit dieser Butter… oh diese Butter. Als alle Gäste Platz genommen haben an den beiden 20-Mann-Tafeln (oh chérie…) gibt es dann Essen: zuerst eine Clam Chowder (ich will nie nie nie, also nie wieder etwas anderes essen! Dafür nehme ich sogar in Kauf dick und rund zu werden) – also eine sehr cremige, sehr leckere Muschelsuppe, dann eine herrlich orientalische Muschel-Version und – na klar – Moules Frites. Ich schwöre euch, ich war die Göttin in Frankreich.
Dazu eine herrlich-lockere Stimmung, die fast familiär ist, was bestimmt auch an den Stammgästen liegt, die brav mitziehen von Küche zu Küche. Und ab sofort ziehe ich mit. Ich buche am besten schon einmal Karten für den nächsten Abend zum Thema Portugal… achso, der Babysitter – ich muss schnell Mama anrufen…

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