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Mein Highlight auf dem Frühstückstisch: Apfelgelee ohne Schnickschnack.

Wenn es etwas gibt, das ich als meine persönliche Geheimwaffe bezeichne, dann ist es mein Apfelgelee. Damit hab ich bisher jeden rumgekriegt. Sogar jemanden, der eigentlich gar keine Marmelade mag. Mich selbst schon dreimal. Ich liebe es, einen Klacks Apfelgelee morgens auf mein Porridge zu geben. Es schmeckt so herrlich einfach und schlicht nach Apfel. Kein Schnickschnack, nur ein bisschen Zimt damit es rund geht im Mund.
Die letzten Freunde, die das letzte (!) Glas geschenkt bekommen haben, haben es in nullkommanix weggeputzt und nach mehr gefragt. Ich warte auf den Tag an dem hier leere Gläser vor der Tür stehen (Wehe, untersteht euch…) – denn gefragt wann es denn endlich Nachschub gibt, das wurde bisher reichlich. Und nach dem Rezept. Hm. Verrät man seine Geheimwaffe? Eigentlich ja nicht. Aber was soll’s – ich würde nichts Toller finden wenn auch ihr ab sofort eine Geheimwaffe habt. Also los geht’s –

Hier das Rezept für 7-9 Gläser (je nach Größe)
4kg Äpfel (ich verwende Holsteiner Cox von unserer Apfelbaumpatenschaft)
1kg Gelierzucker 2:1 (fragt nicht…)
1 TL Zimt

Die Äpfel vierteln und entkernen, in einen Dampf-Entsafter geben (ich habe meinen von meiner Freundin Connie bekommen als Leihgabe als sie in die Staaten gegangen ist. Klingt das jetzt doof wenn ich sage, dass ich hoffe, das sie für immer da bleibt? Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass in dem Entsafter eine gehörige Portion Liebe ist, einen ähnlichen Entsafter findet ihr hier) und warten bis der Apfelsaft heraus läuft. Wenn ihr 1,5l zusammenhabt, gemeinsam mit dem Gelierzucker aufkochen und 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei immer schön rühren. Gelierprobe nicht vergessen! Zimt dazu geben, gut verrühren. Die Gläser heiß auswaschen, Apfelgelee in Gläser füllen, verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Umdrehen, auskühlen lassen, fertig.

Viel Erfolg mit eurer Geheimwaffe und *Mohltied*

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