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Heisser Tipp dank Taste Twelve: Das Cafe Nuestro am Grindel.

GRINDEL: Ich bin immer wieder so dankbar über kleine Fluchten, die einem den Tag retten können. Orte, wo einfach alles passt. Wo man schon beim Hereinkommen in einer anderen Welt ist, sieht, wie alles Doofe draussen vor der Tür bleiben muss, weil doofe Gedanken und Stress draussen bleiben müssen. Vor der Tür. Den ganzen Abend. Und der kann lang werden an solchen Abenden.
Wir hatten einen solchen Abend letztens nach einer Woche in der hier gar nichts mehr ging im Cafe Nuestro in der Rutschbahn 17 im Grindel. Frisch aus dem Sylt-Urlaub zurück stand hier alles Kopf. Und wir hatten keinen blassen Schimmer wo wir zuerst anfangen mit Ärmel hoch krempeln und klar Schiff machen. Der Abend im Cafe Nuestro hat uns eine kleine Atempause gegeben. Und uns fast vergessen lassen, wer draussen vor der Tür auf uns wartet. Zum Glück war die Tür aber mit einem dicken Samtvorhang versehen und man muss sich draussen vor der Tür gar nichts ansehen wenn man nicht will. Drinnen ist es mindestens genauso schön. An der riesigen Tafel hängen die übersichtliche Gerichte, die aber von allem etwas bieten. Und auch mal mit Ceviche überraschen. Und mit Fisch von der Steakkarte, dazu Beilagen nach Wahl und einem Traum von Millefeuille als Nachtisch. Der Service ist mehr als bemerkenswert: nie ein leeres Glas, es sei denn man will das so. Und wenn man nicht weiß was man trinken will, der freundliche Kellner weiß es ganz bestimmt.

Ich bin ganz verliebt in das Cafe Nuestro, in die schlichte und gemütliche Atmosphäre und in das Essen sowieso. Für mich ein absoluter Geheimtipp.

Zur Zeit läuft neben der normalen Abendkarte, die jedoch wechselt, noch der Hamburger Schlemmersommer. Immer wieder sonntags gibt es außerdem Wiener Schnitzel, das so lecker klingt, dass man aufpassen muss nicht in den Bildschirm zu beißen. Also am besten gleich einen Tisch reservieren.

Bis bald, liebes Cafe Nuestro, wie schön, dass wir uns kennengelernt haben!

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