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Manchmal hilft eben nur Schnaps. Oder Eierlikörkuchen.

Kennt ihr diese Tage an denen nichts gut geht? Und am anderen Tag auch nicht? Erst ist das Shampoo alle, dann fällt auch noch das Puder auf den Boden. Der Kleiderschrank hat Magen-Darm-Grippe. Und beim morgendlichen Frühstück brennt der Kaffee an, die Milch im Porridge, die Mülltüte verteilt sich in der ganzen Küche und schon ist der Tag gelaufen. Variante 1: sich im Bett verkriechen. Wäre bis vor knapp 2 Jahren noch gegangen. Aber heute kann ich meinen Kindern ja schlecht sagen: „Sorry, Mama hat heute einen schlechten Tag. Viel Spaß, bis morgen!“
Variante 2: Schnaps. Wäre bis vor 2 Jahren noch gegangen. Ach so, stopp – ich mag gar keinen Schnaps. Also Variante 3: Eierlikörkuchen. Ist ja quasi Schnaps. Und der geht dann auch wenn das Porridge, das Toast oder was auch immer ihr morgens esst, im Müll landet. Aber Achtung: kommt nicht auf die Idee den an so einem Tag zu backen, das wird nichts. Was bestimmt nicht an der Einfachheit dieses Rezepts liegt sondern einfach an dem Arschkarten-Tag. Und außerdem baut die kluge Frau ja vor. Also: Kuchen backen, einfrieren und am Arschkartentag einfach aus dem Tiefkühler holen, in der Mirkowelle oder Ofen auftauen lassen und den Mittelfinger gen Himmel strecken. Und schon ist die Welt ein bisschen mehr in Ordnung.

In diesem Sinne: Mohltied!

Hier das Rezept für einen kleinen Gugl:
5 Eier
250ml Eierlikör
250ml Öl
125g Mehl
140g Speisestärke
250g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver

Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Eier mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker gut verrühren. Öl und Eierlikör nach und nach dazurühren. Mehl, Backpulver und Speisestärke unterrühren. In einer gut gefetteten, mit Semmelbrösel ausgestreuten Guglform für 50-60 Minuten backen.

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