hamburgerdeernblog.com

Ich backe mich durch’s Cook(ie)book – ein Zwischenstand.

Ich weiß, Eigenlob stinkt zum Himmel, aber ich finde, ich bin ganz gut dabei. Die Keksdose ist immer gefüllt, nicht ein Tag war sie bis jetzt leer. Naja, bis jetzt. Denn aus der Keksdose ist eine hübsche Glasschale geworden, die mich jetzt jeden Tag mal mehr, mal weniger gut gefüllt, anlacht. Ich glaube, der Glasschale gefällt es auch ganz gut bei uns, zumindest hat sie sich noch nicht beschwert. Nur mit einigen Keksen ist sie etwas zickig. Wie mit den Marble Chocolate Meringues zum Beispiel. Die fand sie doof, auch wenn die hübsch aussahen und hat sie einfach weich werden lassen (wahrscheinlich hatte die Schale Angst, die Kekse könnten ihr Konkurrenz machen… Moment – DIE Glasschale, Zicken eben, die Weiber… jaja, ich weiß – HAHA!).
Worum es hier geht? Für alle, die sich das fragen, können es hier gerne nachlesen – oder aber zusammengefasst: Ich backe mich durch das Cookie Book von Cynthia Barcomi. Warum? Weil ich nicht wusste mit welchem Keks ich anfangen sollte als ich es durchgeblättert habe. Weil die alle so lecker aussahen. Und jetzt backe ich mich von vorne nach hinten. Immer schön der Reihe nach. Kapitel Eins „schnelle Cookies“ ist seit heute abgeschlossen. Die unglaublich hübschen Meringues sind leider in den Mülleimer gewandert… wie gesagt, die waren zu weich. Aber die Kekse davor waren allesamt der Kracher. Im wahrsten Sinne. Favoriten?
Mein persönliches Highlight waren die Graham Cracker, ganz frisch ausÄm Ofen. Die waren wo wunderbar wunderbar wunderbar als sie frisch aus dem Ofen kamen, dass ich fast das Heulen anfing, so lecker waren die. Geheimer Favorit meiner Mama und ich glaube auch von allen Anderen: die Potato Chip Cookies, mit gesalzenen Chips. Boah, die waren auch lecker. Glaubt ihr nicht? Müsst ihr aber – schmecken wie die Ikea Kekse, nur besser. Und auch die Pecan Puffs waren schnell weg.
Lange gehalten hingegen haben sich die Sesam Cookies und, unerwarteter Weise, die Chocolate Cookies mit Espresso und Schokostückchen. Die sahen saftiger aus als sie waren …oder war das etwas die böse Glasschale…?

Hier das Rezept für etwa 30 Potato Chip Cookies:
275g Mehl
1/2 TL Vanillesalz
1/2 TL Natron
30g Kartoffelchips, leicht gesalzen
250g weiche Butter
125g Zucker plus 50g Zucker zum Wälzen

Den Ofen auf 180 Grad Umluft erhitzen, 2 Backbleche mit Backpapier auslegen. Mehl mit Vanillesalz und Natron vermengen. Kartoffelchips in einem Gefrierbeutel mit einem schweren Topf verhauen damit sie schön zerkleinert werden, dann unter das Mehlgemisch rühren.
Butter und Zucker cremig schlagen (Mixer oder Küchenmaschine), nach und nach die Mehl-Chips-Mischung dazugeben und so lange verrühren, bis alles gut vermengt ist.
Mit den Händen kleine Kugeln aus dem Teig formen, im Zucker wälzen und auf die Bleche legen. Die Kugeln etwas flach drücken und ca. 15 Minuten goldbraun backen. Auf dem Backblech 10 Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter legen.

*Mohltied*

Bisher gebacken:
Coconut Oatmeal Biggies with Chunks of Chocolate
Pecan Puffs
Graham Crackers
Tahini-Sesam-Cookies
Potato Chip Cookies
Espresso Wake-ups
Chocolate Chip Meringues
Marble Meringues

0 Comments
  • dashuhn85

    Antworten

    Verrätst du uns auch das rezept von den graham crackers?
    Die mit den chips werde ich auf jedenfall auch mal backen

    • christinsiegemund

      Super! Dann wünsche ich Dir viel Spaß beim Nachbacken – die eignen sich auch ganz hervorragend als Mitbringsel! Liebend gerne würde ich Dir das Rezept von den Graham Crackers verraten, aber ich glaube, das würde Mrs. Barcomi nicht so schön finden. Aber ich werde aus jedem Kapitel mein Highlight-Rezept hier posten, versprochen! Herzliche Grüße, Christin

Leave a Comment