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Gesalzene Schokoladen-Pralinen. Oder: wie schaffe ich es, diese Pralinen zu verschenken anstatt sie selber alle vorher aufzuessen.

Die Antwort ist relativ klar. Und vielfältig: verstecken (birgt dad Risiko, dass ihr sie selbst nicht mehr findet… ausserdem müssen die kleinen Pralinen in den Kühlschrank und da ein Versteck finden…?). Variante zwei: kurz vor knapp machen. Also ungefähr 2 Stunden bevor sie verschenkt werden (die müssen nämlich 2 Stunden im Kühlschrank ausharren, sonst wird das nichts.) Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber 2 Stunden vor Heilig Abend/Bescherung etc. stehe ich entweder im Bad oder in Küche um das Essen vorzubereiten. Keine Zeit also für Pralinen, obwohl die einfach und schnell gemacht sind. Variante 3: dem Mann sagen, dass ihr da in keinem Fall ‚randürft, an die Pralinen. Gefahr: Der Kerl ist sie selbst alle auf.
Herrje – dann müssen wir eben so viele machen, dass man die nicht mal eben so einfach wegfuttern kann. Geht auch, sind nämlich schnell gemacht, sehen super aus und sind auch was für eure gluten- und lactoseintoleranten Freunde, die sich ausserdem vegan und am liebsten von Superfoods ernähren. Und wenn schon alle keine Lust mehr auf Kekse haben: die gehen immer. Ausserdem habe ich von einer sehr klugen 3jährigen mal gehört „ein Essen ist kein Essen ohne ein Dessert“. Recht hat sie, auch wenn das Luder was anderes im Sinn hatte als die Gesund-Variante dieser Pralinen.
Aber ich kann sie schon verstehen. Nach einem Essen, egal ob deftig oder leicht, brauche ich meistens etwas Süßes. Aber nicht irgendwas, sondern am liebsten etwas Kleines, voller Schokolade, gerne dunkel. Und was soll ich sagen… die sind perfekt dafür. So als kleinen Abschluss zu einem tollem Essen. Hab ich ab sofort immer im Kühlschrank, wenn ich nicht gerade bei Gleem, meiner neuen Leidenschaft, geordert habe. Stell‘ ich Weihnachten auf den Tisch, nach dem Dessert zum Kaffee. Und servier ich ab sofort allen Gästen zum Kaffee oder Tee. Oder nur ma so. Oder ich verschenk sie. Aber dann muss ich nochmal in die Küche.

Hier das Rezept für ca. 36 Pralinen:
1 EL gepulte Pistazien
1,5 EL Kürbiskerne
1,5 EL Kokosraspel
50g rohes Kakaopulver
100g Kokosöl
40g ganze, ungeschälte Haselnusskerne
100g dunkler Agavendicksaft
50g Aprikosen (getrocknet)
¼ TL  Meersalz
Mark von 1 Vanilleschote)

Für die Streusel Kürbiskerne und Pistazien mit einem Messer oder im Blitzhacker mittelfein hacken. Beides in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Aus der Pfanne nehmen, mit den Kokosraspeln mischen und Beiseite stellen.
Für die Schokomischung Kakaopulver, Kokosöl, Haselnüsse, Agavendicksaft, Aprikosen, Salz und Vanille-Paste oder Vanillemark in einem Blitzhacker etwa 4–5 Minuten fein zerkleinern, bis ein sehr feines Püree entstanden ist. Es ist wichtig, dass die Mischung lange püriert wird, damit sich alle Zutaten richtig gut verbinden und eine homogene Schokoladenmasse entsteht. Eine kleine quadratische Back- oder Auflaufform (etwa 15 cm Seitenlänge) leicht anfeuchten und den Formrand und -boden mit Frischhaltefolie auskleiden. Die Hälfte der Streusel auf den Boden in die Form streuen. Die Schokomischung daraufgeben und glatt verstreichen. Die restlichen Streusel darauf verteilen und nur leicht andrücken. Die Form abgedeckt für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Die feste Schokoplatte mithilfe der Frischhaltefolie aus der Form auf ein Küchenbrett heben. Die Folie entfernen und dabei möglichst nicht stürzen, sonst geht die schöne Oberseite kaputt. Die Schokoplatte in kleine Schokoquadrate von etwa 2,5 cm Seitenlänge schneiden. Immer kühl lagern, sonst schmilzt das Konfekt oder wird schnell weich.

Das Rezept habe ich in irgendeinem Kekse-Supplement der Brigitte gefunden, habe es aber leicht abgewandelt.

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