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Rhabarber Cheesecake. No more words.

Rhabarberzeit. Herrlich. Es gab Zeiten in denen ich Rhabarber einfach so pur gegessen habe. Ok, mit Karamellsauce – selbstgemacht, versteht sich. Aber dafür hab ich grad keine Zeit. Bzw. kommt die grad nicht weg… und weil ich ja auch nicht jedes Jahr das selbe machen will (obwohl die ist schon echt lecker, so über Kuchen oder Eis… achso – Link ist hier nochmal), mache ich dieses Jahr was Anderes. Rhabarber Cheesecake. Als ob Cheesecake alleine nicht schon lecker genug wäre – mit Rhabarber der Volltreffer. Auf einmal wird der Cheesecake nicht so süß, sondern bekommt eine leichte Säure vom Rhabarber. Und dieses komische Gefühl wenn man Rhabarber gegessen hat, ist auch nicht mehr da. Und ausserdem so fluffig, dass ganz viel Cheesecake am Messer kleben bleibt. Alles in allem ein Volltreffer eben. Getestet an einem, der wirklich Rhabarberkuchen backen kann, einer Fast-Hochschwangeren und einer Still-Mama. Wenn die das mal nicht besser wüssten.
Gebacken wird übrigens nicht – wie langweilig – in der Springform, sondern gleich auf dem Backblech. Was soll der Geiz auch. Hat man ja viel mehr von, kann man gleich ein halbes Blech einfrieren. Also nicht nur ein Volltreffer, sondern auch praktisch. Danke an dieser Stelle an die Foodies von der Brigitte, die das Rezept nämlich mal irgendwann vorgestellt haben. Ich bin begeistert.

Hier das Rezept für ein Blech:

Für den Teig

375g Mehl
1 gehäufter TL Backpulver
180g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
1 Ei
1 Eigelb
180g kalte Butter

Für den Belag

1kg Magerquark
900g Rhabarber
1 Orange
6 Eier
300g Zucker
250g weiche Butter
1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
100g Orangenmarmelade

Für den Teig Mehl und Backpulver mischen, in eine große Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Zucker Vanillezucker und 1 Prise Salz in die Mulde geben. Ei und Eigelb ebenfalls in die Mulde geben. Butter klein würfeln und auf dem Mehlrand verteilen. Alles zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. Teig abgedeckt für etwa 30 Minuten kalt stellen.
Für den Belag Quark in einem mit einem Mulltuch ausgelegten Sieb etwa 20 Minuten abtropfen lassen. Inzwischen den Rhabarber putzen, abspülen und in 3-4 cm lange Stücke schneiden.
Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen. Ein Stück Backpapier etwas größer als das Backblech zuschneiden. Teig direkt auf dem Papier in Größe des Blechs ausrollen. Papier und Teig auf das Blech legen und eventuell mit den Händen noch etwas nachformen. Die Teigplatte mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im Ofen etwa 8-10 Minuten goldbraun vorbacken, dann herausnehmen.
Orange heiß abspülen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben. Die Eier trennen. Eiweiß und 1 Prise Salz steif schlagen, dann langsam etwa 100 g Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis sich der Zucker gelöst hat. Restlichen Zucker, Eigelb, Orangenschale und Butter mit den Quirlen des Handrührers etwa 10 Minuten cremig schlagen. Zunächst den Quark und das Sahnepuddingpulver unterrühren und 5 Minuten weiterrühren, dann den Eischnee vorsichtig unterheben. Die Quarkmasse gleichmäßig auf den vorgebackenen Teig streichen und die Rhabarberstücke darauf verteilen.
Den Backofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3 herunterschalten und den Kuchen auf der 2. Schiene von unten etwa 30-35 Minuten backen.
Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Die Marmelade eventuell durch ein Sieb streichen und in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Marmelade flüssig ist. Den noch warmen Kuchen vorsichtig damit bestreichen und ganz abkühlen lassen. Zum Servieren in Stücke schneiden.

*Mohltied*

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