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…Äppel wüll wi klaun (Äpfel wollen wir klauen)

Und schwupp, da ist sie wieder – der Sommer ist so gut wie vorbei, die letzten Spätsommertage, die sich verdammt nach Herbst anfühlen kann man auch noch zählen – die Apfelzeit. So schön der Sommer auch ist, ich liebe diese warmen Septembertage und könnte den ganzen Tag draußen verbringen. Nicht zu heiß, nicht zu kalt – mit Kuschel-Strick kann man noch gut im Freien sitzen, Kaffee trinken und Kuchen essen und das herrliche Licht betrachten. Oder man rafft sich auf in’s Alte Land zum Äpfel pflücken. Ich habe euch im letzten Jahr hier schon von unserer Apfelernte mit meinem Patenkind im Alten Land berichtet. Ich liebe dieses Erntefest und freue mich das ganze Jahr auf diesen Tag.
An diesem Wochenende war es wieder soweit: Wir konnten unseren Apfelbaum der Sorte Holsteiner Cox ernten. Satte 20 Kilo haben wir in diesem Jahr eingesammelt, die Familie und Freunde mit Äpfeln versorgt und von der restlichen (Jahres)ration wird es wieder haufenweise Kuchen, Mus, Gelee geben – und erstmals in diesem Jahr auch Apfelzucker. Apfel was? Ja, genau – Apfelzucker. Geht super easy, schmeckt oberlecker, hält sich ewig und ist obendrein auch noch, hübsch verpackt, ein prima Mitbringsel. Oder auch prima zum selber essen auf Apfelpfannkuchen! Wenn ihr mich fragt was das schönste am Herbst ist? Das man keine Bikinifigur mehr braucht!

*Mohltied*

 

Hier das Rezept für ein Glas:
Schale von 6 Äpfeln
150g Zucker
1 TL Zimt
1/2 TL Piment
1/4 TL Muskat
1 Prise Salz

Die Apfelschalen bei geringer Temperatur (ca. 100 Grad) im Ofen trocknen, bis sie knusprig sind, auskühlen lassen und im Mörser fein mahlen. Mit den restlichen Zutaten vermengen, in ein Glas geben uns an einem kühlen, trockenem Ort lagern. Hält sich ewig und drei Tage und kann für alles Mögliche eingesetzt werden!
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