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Geburtstagskuchen Teil 2: Beeren-Baiser

Seit diesem Sommer kann ich gar nicht genug von Beeren bekommen. Jedes Beeren-Rezept, dass mir unter die Finger kommt, wird ausprobiert. Himbeeren, Blaubeeren, Stachelbeeren in grün und in blau, Brombeeren, Johannisbeeren in schwarz und in rot,… Zum Glück gibt es zur Zeit so viele Geburtstagskinder, die in diesem Jahr alle einen Kuchen bekommen. Natürlich mit Kerze und allem Drum und Dran.
Es ist schon eine Weile her, da hatte die liebe Antje Geburtstag, die ich euch bald etwas genauer vorstellen werde. Nur schon einmal soviel: Antje ist Illustratorin und Grafik-Designerin und hat die hübschen Illustrationen für meine Kategorien entworfen. (Und sie macht noch soviel mehr schöne Dinge… aber dazu später mehr sobald mich Antje in ihre Küche gelassen hat).
Natürlich stand also auch auf Antjes Geburtstags-Tisch ein Kuchen, in diesem Fall ein Stachelbeer-Baiser-Kuchen. Ganz fluffig der Teig mit herrlicher süß-saurer Note, dazu die Baiserhaube, die erst knackig und dann so schaumig-süß wird…yum… Sehr zu empfehlen als Geburtstagskuchen, denn mit der lustigem Baiser-Haube macht dieser Kuchen richtig was her! Ob als Kuchen in groß oder als Muffin in klein – beides sieht super aus und so gut, dass der Kuchen binnen kürzester Zeit weg war. Und auch die Muffins waren ratzfatz weg… aber seht selbst. Viel Spaß beim Nachbacken!

Hier das Rezept
(Wie ihr unten auf dem Foto sehen könnt, ist der Kuchen urspünglich als Blechkuchen gedacht. Weil ich aber einen runden Kuchen hübscher fand, habe ich einfach eine Springform genommen. Geht auch, evtl. muss der Kuchen dann nur etwas länger backen. Deshalb: Teigprobe!)

1kg Stachelbeeren (ich habe den Kuchen Anfang August gemacht, da gab es noch Stachelbeeren, es gehen aber alle anderen Beeren!)
5 Eier
200g weiche Butter
400g Zucker
100g Polenta
100g gemahlene Mandeln
Salz
1 Päckchen Backpulver
4 EL Zitronensaft
7 EL Milch

Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Stachelbeeren waschen und putzen (Stiel- und Blütenansatz herausschneiden). Die Eier trennen und das Eiweiß kalt stellen. Butter und 200g Zucker mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine cremig rühren (Ich möchte an dieser Stelle sagen: Kauft euch eine Küchenmaschine. Sie ist schweineteuer, aber es lohnt sich! Und ich liebe meine K von Kenwood!!!!).Eigelb einzeln unterrühren. Polenta, Mehl, Mandeln, Salz und Backpulver mischen. Mehlmischung, 3EL Zitronensaft und Milch nach und nach unter die Buttermischung rühren. DEn Teig in eine gefettet und bemehlte Springform geben und glatt streichen. Die Stachelbeeren darauf verteilen. Ab in den ofen und 30-40 Minuten backen.
Eiweiß und Salz steif schlagen, restlichen Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis er sich aufgelöst hat. Restlichen Zitronensaft unterrühren. Kuchen aus dem Ofen nehmen, und die Eiweißmasse wellenartig mit einem Löffel auf dem Kuchen verteilen, dann den Kuchen weitere 20 Minuten auf der unteren Schiene bei gleicher Temperatur fertig backen (Teilgprobe!).
Den Kuchen abkühlen lassen, in Stücke schneiden und am besten noch am gleichen Tag servieren (aber keine Angst, der geht eh weg!)

*Mohltied*

P.S. Grüne Stachelbeeren sind saurer als die roten, deshalb in diesem Fall etwas mehr Zucker dazugeben… es sei denn ihr mögt es sauer.

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